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Bildungshilfe für Mädchen in Nordkamerun

(ID: 574 | Status: Veröffentlicht/ Public)
Typ/ Type: Projekt
Kategorie/ Category: Ausbildungszentrum
Projektleiter/ Project manager: Christoph Köhler
SolarKit: Familien-Kit
Land/ Country: Kamerun (Afrika)
„Selbstbestimmung durch Bildung“ – Bildungshilfe für Mädchen in Nordkamerun. Das Projekt „Selbstbestimmung durch Bildung“ hat das Ziel, möglichst vielen Mädchen, die es sich nicht leisten können, die Schule zu besuchen oder eine Ausbildung zu machen, den Weg zu ihrer ökonomischen und persönlichen Selbständigkeit zu ebnen. Das Projektgebiet Die Mafa leben im Mandara-Gebirge in Nordkamerun. Ihre Anzahl wird auf 400.000 geschätzt. Sie ernähren sich hauptsächlich von Hirse, die sie mit Hacken auf terrassierten Feldern anbauen. In den Gehöften halten sie einige Ziegen und Schafe und vereinzelt auch einen Stier. Das Mandara-Gebirge ist nicht an das Stromnetz angeschlossen. Sommer wie Winter wird es nach 18 Uhr dunkel und gegen 6 Uhr morgens wieder hell. Die Situation der Frauen Die Mafa-Gesellschaft ist streng patriarchalisch. Die Erde und alles, was aus ihr hervorgeht, gehört den Männern - auch die Kinder, die im Scheidungsfall bei ihrem Vater oder bei dessen Verwandten zurückbleiben müssen. Es gilt als normal, wenn ein Vater seine Tochter im Alter von 15 Jahren verheiratet, häufig sogar mit einem Mann seines Alters. Im Durchschnitt heiraten die Mafa-Frauen zwei bis dreimal und bringen acht Kinder auf die Welt, von denen auf Grund der schlechten hygienischen Bedingungen und der mangelhaften Gesundheitsversorgung die Hälfte stirbt, ehe sie zehn Jahre alt ist.   In über der Hälfte aller Haushalte leben zwei oder mehr Frauen mit einem Mann und ihren Kindern. Oft heiratet ein Mann eine weitere Frau, die dann verlangt, dass die erste Frau vertrieben wird. Sie darf nur mitnehmen, was sie am Leibe trägt. Viele Männer gehen in die Stadt, um Geld für Steuern, Kleidung, Schulgebühren, Konsumgüter oder auch den Brautpreis für eine weitere Frau zu verdienen. Die Frauen müssen dann mit der gesamten Feldarbeit, der Hausarbeit und der Versorgung der Kinder alleine zurechtkommen. Viele Frauen wünschen ihren Töchtern ein besseres Los als ihr eigenes und tun deshalb, was ihnen möglich ist, um sie in die Schule zu schicken - in der Hoffnung, dass sie dann einen Beruf ergreifen und ihre Mütter im Alter unterstützen mögen. Die Schulbedingungen Obwohl in Kamerun die Schulpflicht besteht, gibt es in vielen Dörfern keine Schule. In den Bergen liegt die Einschulungsquote nur etwa bei 30 Prozent. Die Kinder nehmen oft kilometerweite Wege auf sich, um eine Schule besuchen zu können. Durch Elterninitiativen werden neue Schulen gegründet, indem ein Lehrer bezahlt wird, der den Unterricht im Schatten eines Baumes abhält.   Offiziell ist in Kamerun der Schulbesuch kostenlos. Aber längst nicht alle Lehrer werden vom Staat bezahlt, so dass dennoch Gebühren erhoben werden. Hinzu kommen Ausgaben für Hefte und Stifte. Bücher oder einen Ranzen nennen die wenigsten Kinder in den Bergen ihr Eigen. Wer eine weiterführende Schule besuchen will, muss die Mittel für Schulbücher und auch für eine Schuluniform aufbringen. Das alles ist sehr teuer für die Eltern. Sie müssen Hirse oder Ziegen verkaufen, die für den Eigenbedarf benötigt werden. Nur die Männer dürfen über die Arbeitsprodukte verfügen. Sie bringen das Schulgeld lieber für ihre Söhne als für ihre Töchter auf. An den Grundschulen sind daher nur etwa ein Drittel der Kinder Mädchen, und an den weiterführenden Schulen machen Mädchen kaum zehn Prozent aus. Wenn die Sonne kurz nach 18 Uhr untergeht, stehen den meisten Haushalten nur noch eine trübe Petroleum- oder Taschenlampe zur Verfügung. Oft fehlt das Geld für Petroleum oder Ersatzbatterien. Dann ist der Mond – sofern er scheint – die einzige Lichtquelle oder auch mal ein paar brennende Hirsestängel als Fackel. Die Mädchen, die nach der Schule noch auf dem Felde oder im Haushalt helfen müssen, haben dann keine Gelegenheit mehr, etwas für die Schule zu lernen. Deswegen möchten wir Sie bitten: Spenden Sie den Schülerinnen in Nordkamerun Licht!   Mit Unterstützung der DAFRIG und unserer Partnerorganisation können immer mehr Mädchen einen Schulabschluss und eine Ausbildung machen und sogar ein Studium aufnehmen. Sie werden als selbstbestimmte junge Frauen ein Vorbild für andere Mädchen in der Region sein. Tun wir alles dafür, dass die Mädchen eine Chance haben! Es ist geplant, dass alle ca. 100 Schülerinnen ein ABIOLA Familien SolarKit bekommen (Lampe + Solarpanel). --> Im letzten Foto ist die Schülersprecherin zu sehen, die um Solarlichter für alle Schülerinnen bittet. ..... Text: Prof. Dr. Godula Kosack, Vorstandsvorsitzende TERRE DES FEMMES Menschenrechte für die Frau e.V.
“Self-determination through education” - educational aid for girls in North Cameroon. The “Self-Determination through Education” project aims to pave the way to economic and personal independence for as many girls as possible who cannot afford to attend school or do an apprenticeship. The project area The Mafa live in the Mandara Mountains in North Cameroon. Their number is estimated at 400,000. They mainly feed on millet, which they cultivate with hoes in terraced fields. In the homesteads they keep a few goats and sheep and occasionally a bull. The Mandara Mountains are not connected to the electricity grid. In summer and winter it gets dark after 6 p.m. and light again around 6 a.m. The situation of women Mafa society is strictly patriarchal. The earth and everything that emerges from it belongs to the men - including the children, who in the event of a divorce have to stay with their father or his relatives. It is considered normal for a father to marry his daughter at the age of 15, often to a man his age. On average, Mafa women marry two to three times and have eight children, half of whom die before they are ten years old due to poor hygienic conditions and poor health care. Two or more women live with a man and their children in over half of all households. Often a man marries another woman who then demands that the first woman be evicted. She is only allowed to take what she is wearing on her body. Many men go to the city to earn money for taxes, clothing, school fees, consumer goods or even the bride price for another woman. The women then have to cope with all the field work, housework and caring for the children on their own. Many women wish their daughters a better lot than their own and therefore do what they can to send them to school in the hope that they will then find a job and support their mothers in old age. The school conditions Although schooling is compulsory in Cameroon, there are no schools in many villages. In the mountains, the school enrollment rate is only around 30 percent. The children often travel miles and miles to go to school. Parents\' initiatives start new schools by paying a teacher to teach in the shade of a tree. School attendance is officially free in Cameroon. But by no means all teachers are paid by the state, so fees are still charged. In addition, there are expenses for exercise books and pens. Very few children in the mountains have books or a satchel. Those who want to attend secondary school have to raise the funds for school books and also for a school uniform. All of this is very expensive for the parents. You have to sell millet or goats, which are needed for their own use. Only the men are allowed to dispose of the work products. They would rather pay school fees for their sons than for their daughters. Only around a third of children in primary schools are girls, and girls make up barely 10 percent in secondary schools. When the sun sets shortly after 6 p.m., most households only have a dim kerosene or flashlight at their disposal. Often there is not enough money for petroleum or replacement batteries. Then the moon - if it shines - is the only source of light or a few burning millet stalks as a torch. The girls who still have to help in the fields or in the household after school then no longer have the opportunity to learn anything for school. Therefore we would like to ask you: Donate light to the schoolgirls in North Cameroon! With the support of DAFRIG and our partner organization, more and more girls are able to graduate from school, complete an apprenticeship and even start studying. As self-determined young women, you will be a role model for other girls in the region. Let\'s do everything we can to ensure that the girls have a chance! It is planned that all around 100 students will receive an ABIOLA Family SolarKit (lamp + solar panel). -> In the last photo you can see the student representative who asks for solar lights for all students.
«L\'autodétermination par l\'éducation» - aide à l\'éducation pour les filles du Nord Cameroun. Le projet «L\'autodétermination par l\'éducation» vise à ouvrir la voie à l\'autonomie économique et personnelle du plus grand nombre possible de filles qui n\'ont pas les moyens d\'aller à l\'école ou de faire un apprentissage. La zone du projet Les Mafa vivent dans les monts Mandara au nord du Cameroun. Leur nombre est estimé à 400 000. Ils se nourrissent principalement de mil, qu\'ils cultivent à la houe dans des champs en terrasse. Dans les fermes, ils élèvent quelques chèvres et moutons et parfois un taureau. Les montagnes Mandara ne sont pas connectées au réseau électrique. En été et en hiver, il fait noir après 18 heures et s\'allume à nouveau vers 6 heures. La situation des femmes La société Mafa est strictement patriarcale. La terre et tout ce qui en émerge appartient aux hommes - y compris les enfants, qui en cas de divorce doivent rester avec leur père ou ses proches. Il est normal qu\'un père épouse sa fille à l\'âge de 15 ans, souvent avec un homme de son âge. En moyenne, les femmes Mafa se marient deux à trois fois et ont huit enfants, dont la moitié meurent avant l\'âge de dix ans en raison de mauvaises conditions d\'hygiène et de soins de santé médiocres. Deux femmes ou plus vivent avec un homme et leurs enfants dans plus de la moitié de tous les ménages. Souvent, un homme épouse une autre femme qui demande alors que la première femme soit expulsée. Elle n\'est autorisée à prendre que ce qu\'elle porte sur son corps. Beaucoup d\'hommes vont en ville pour gagner de l\'argent pour les impôts, les vêtements, les frais de scolarité, les biens de consommation ou même le prix de la mariée pour une autre femme. Les femmes doivent ensuite s\'acquitter seules de tous les travaux sur le terrain, des tâches ménagères et des soins aux enfants. De nombreuses femmes souhaitent à leurs filles beaucoup mieux que les leurs et font donc tout ce qu\'elles peuvent pour les envoyer à l\'école dans l\'espoir qu\'elles trouveront ensuite un emploi et soutiendront leur mère dans la vieillesse. Les conditions scolaires Bien que la scolarité soit obligatoire au Cameroun, il n\'y a pas d\'écoles dans de nombreux villages. Dans les montagnes, le taux de scolarisation n\'est que d\'environ 30%. Les enfants parcourent souvent des kilomètres et des kilomètres pour aller à l\'école. Les initiatives des parents ouvrent de nouvelles écoles en payant un enseignant pour enseigner à l\'ombre d\'un arbre. La fréquentation scolaire est officiellement gratuite au Cameroun. Mais en aucun cas, tous les enseignants sont payés par l\'État, les frais sont donc toujours facturés. En outre, il y a des dépenses pour les cahiers et les stylos. Très peu d\'enfants dans les montagnes ont des livres ou une sacoche. Ceux qui veulent fréquenter l\'école secondaire doivent collecter des fonds pour les manuels scolaires et aussi pour un uniforme scolaire. Tout cela coûte très cher aux parents. Vous devez vendre du mil ou des chèvres, qui sont nécessaires pour leur propre usage. Seuls les hommes sont autorisés à disposer des produits du travail. Ils préfèrent payer les frais de scolarité de leurs fils plutôt que de leurs filles. Environ un tiers seulement des enfants des écoles primaires sont des filles et les filles représentent à peine 10% dans les écoles secondaires. Lorsque le soleil se couche peu après 18 heures, la plupart des ménages ne disposent que d\'un kérosène faible ou d\'une lampe de poche. Souvent, il n\'y a pas assez d\'argent pour le pétrole ou les batteries de remplacement. Alors la lune - si elle brille - est la seule source de lumière ou quelques tiges de millet brûlant comme une torche. Les filles qui doivent encore aider aux champs ou à la maison après l\'école n\'ont alors plus la possibilité d\'apprendre quoi que ce soit pour l\'école. C\'est pourquoi nous aimerions vous demander: Donnez de la lumière aux écolières du Nord Cameroun! Avec le soutien de DAFRIG et de notre organisation partenaire, de plus en plus de filles peuvent sortir de l\'école, terminer un apprentissage et même commencer à étudier. En tant que jeunes femmes autodéterminées, vous serez un modèle pour d\'autres filles de la région. Faisons tout notre possible pour que les filles aient une chance! Il est prévu que toutes les 100 écolières environ recevront un kit solaire familial ABIOLA (lampe + panneau solaire). -> Sur la dernière photo, vous pouvez voir le représentant des étudiants qui demande des lampes solaires pour tous les étudiants.
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