Die Idee für das Abiola LadeKit ist aus den Erkenntnissen vom Abiola Blog Beitrag 8 über die Unterstützung von Schülern für Licht zum Lernen am Abend entstanden. 

Mit großem Aufwand wurde dabei nach einer Lösung gesucht, um ein Solarsystem zu stellen, das in der Lage ist, am Tag 50-70 Powerbanks aufzuladen, um den Schülern der Oberklassen eine Powerbank zur Verfügung zu stellen. So haben diese die Möglichkeit:

  • Lesen mit einer Powerbank und kleinen Leselampen
  • Aufladung von Mobilgeräten mit einer geladenen Powerbank

Der Abiola TurboCharger kann das bestens, am besten mit zwei Solarmodulen und zusammen 120 W. 

Nachteil:
Der Abiola TurboCharger ist mit 350 € relativ teuer und macht nur Sinn, wenn keine Stromversorgung zur Verfügung steht.

Erfahrungsgemäß sind Schulen ohne Stromversorgung meist nur Grundschulen, die mit einem TurboCharger ausgestattet werden können. Die eingebaute Batterie des TurboChargers kann abends für die Nutzung einer Volkshochschule, eines Gemeinschaftsraumes oder eines Marktplatzes verwendet werden.

Die Oberklassenschüler, die Abiola durch Powerbanks und Leselampen zu besseren Lern- und Lesemöglichkeiten bringen möchte, lernen jedoch meist in staatlichen Schulen, die auch über eine Stromversorgung verfügt.

Daraus ist die Idee des Abiola LadeKits entstanden:

Ein LadeKit besteht nur aus einem Netzteil und einem USB-Splitter und ist in der Lage – eine Stromversorgung vorausgesetzt – zwei mal täglich 6 Powerbanks zu laden (ca. 12 Powerbanks pro Tag). Ein Abiola LadeKit kosten etwa 20 €. Nimmt man beispielsweise 6 LadeKits für eine Schule mit Stromversorgung, dann kann man täglich 72 Powerbanks aufladen. Mit einer Ladung über Nacht kommt man da gleich auf ca. 100 geladene Powerbanks oder Mobiltelefone pro Tag.  Diese Investition ist nicht nur viel günstiger als ein Turbocharger, sondern kann von der schule 24h/Tag verwendet werden. Und man kann jederzeit weitere Lade-  und PowerbankKits beschaffen.

Kommunikation und Bildung:

Genau diese beiden Ziele werden mit dem kleinen preisgünstigen LadeKit von Abiola verfolgt. Die Lernmöglichkeit sind durch eine aufgeladene Powerbank mit Lese USB-LEDs sehr groß. Mit aufgeladenen Mobiltelefone kann der Schüler nachschlagen, kommunizieren und lernen.

Konzept: Powerbanks für Oberklassenschüler

Wir möchten unsere Idee gerne in einem Beispiel darstellen:

In einer Schule gehen die Schüler bis zur 9. Klasse. Es sind pro Jahrgang 50 Schüler eingestuft. Im ersten Jahr bekommen alle Schüler aus dem 8. und 9. Jahrgang ein Abiola PowerbankKit. Die Kosten dafür sind mit 5 LadeKits (100 €) und 100 PowerbanksKits (300 €) überschaubar.

Ab dem nächsten Jahr entstehen nur noch die Kosten für die 50 PowerbankKits  der 8. Klasse, da die Schüler aus der 9. Klasse bereits ein PowerbankKit bekommen haben. Somit entsteht jedes Jahr nur ein Kostenaufwand von ca. 150 € für die neuen PowerbankKits. Die Schüler dürfen die eigenen Powerbanks nach Beendigung des Schulzeitraum (letzte Klasse) behalten.

Perfekt wäre es, für diese Schule einen Spender zu finden, der jährlich die Kosten für die PowerbankKits in Höhe von ca. 150 € übernimmt. Sozusagen als Pate der Schule. Der Spender kann eine Firma, eine Privatperson oder ein AbiolaPartner sein. 

Natürlich will und kann auch Abiola selbst solche Partnerschaften eingehen. Richtig viele Schulen und viele gebildeten Schüler erreichen wir jedoch nur durch viele Schulpartnerschaften durch Unterstützer (Spender).

Kostenrechnung von Aufladung von 100 Powerbanks pro Tag: 

Vermutlich wird sich die Schulleitung fragen, wie hoch die Kosten für die Powerbank-Aufladung sind. Wir berechnen deshalb das an dieser Stelle grob:

Eine Powerbank hat 2.600 mAh bzw. 2,6 Ah. Laut dem Ohmischen Gesetz P = U * I und einer Spannung von 5 V ist die Kapazität einer Powerbank 13 Wh. Die Ladung von 100 Powerbanks pro Tag benötigen eine elektrische Arbeit von 1.300 Wh bzw. 1,3 kWh. Bei uns kostet eine Kilowattstunde etwa 30 Ct. In diesem Fall kämen Kosten von 0,39 € pro Tag auf die Schule zu. Im Monat wäre das etwa 11,30 €. Ob das die Schule stemmen kann, wäre zu prüfen.

 

Um die Vorteile eines PowerbankKits besser zu verstehen, empfehlen wir, auch den
Abiola Blog Beitrag 17 (PowerbankKits) zu studieren.

Anwendungsbeispiele


Schulen. Wie oben beschrieben ist die typische Anwendung für ein Abiola LadeKit die Anwenungen in Schulen. Hier bekommen die Schüler neue Möglichkeiten für Bildung und Kommunikation.

Slum. Eine weitere wertvolle Anwendung kann eine Ladestation in sehr armen Stadtvierteln, Slums oder Flüchtlingslagern sein. Hier kann ein Mitarbeiter täglich viele Powerbanks aufladen und diese zum Austausch (leer gegen voll) gegen eine Gebühr anbietet. Einerseits entsteht ein Berufsbild für den Lade-Mitarbeiter . Anderseits entsteht auch ein Markt für PowerbankKits, die für wenig Geld einmalig zu kaufen sind. Das kann als eine Art Pfandsystem durchgeführt werden.

Waisenhaus. In einem Waisenhaus kann man zusätzlich zu einem Abiola Charger für Licht auch jedem Kind ein PowerbankKit überreichen. Über den USB-Splitter können die Waisen ihre Powerbanks tagsüber oder Abends laden. Auch diese haben dadurch wesentlich bessere Möglichkeit in Bezug Bildung und Kommunikation.

Falls Abiola SolarKits für ein Hilfsprojekt eines AbiolaPartners (Verein oder Organisation) spendet, dann ist es die Aufgabe des AbiolaPartners, die Ware in das Zielgebiet zu bringen uns es dort beim Projekt/Familie zu installieren.

Für den Bereich Westafrika besteht unter Umständen die Möglichkeit, die Ware aus dem Abiola-Lager in Lome, Togo zu übernehmen. Dies muss dann jedoch individuell abgestimmt werden.

Falls ein AbiolaPartner selbst keine finanziellen Möglichkeiten hat, für den Transport aufzukommen, dann bitten wir, dies vorzutragen. Vielleicht finden wir eine andere Möglichkeit.  Manchmal besteht die Möglichkeit, die Ware mit einem anderen Hilfscontainer kostengünstig mit zu schicken.

Flugzeug

Da keine Batterien im LadeKit enthalten sind, ist die Mitnahme im Flugzeug problemlos möglich.

Schiff /Container 

Ideal wäre es, einen befreundeten AbiolaPartner oder eine andere Hilfsorganisation zu finden, die regelmäßig Container in das gewünschte Land schicken. Hier kann man oft für einen überschaubaren Kostenbeitrag sein System mitschicken. Andernfalls muss man bei einer Spedition anfragen, um die Ware per Stückgut (Schiff) verschicken zu lassen.

Auch hier ist der Versand problemlos.

Der Spendenbetrag für ein Familien LadeKit beträgt 20 €. Dieser Spendenbetrag ist bei jeder Familie im Abiola LichtPortal genannt bzw. berechnet. 

Der Lieferumfang des LadeKits beträgt 1 x Netzteil, einem Adapter und einem USB-Splitter.

Für diesen Betrag erstellt Abiola eine Zuwendungsbescheinigung (Spendenquittung).

Hinweis: In dem Spendenbetrag ist kein PowerbankKit enthalten.